Chawa Lilith – „Persian Prince“

Geschichten aus 13 und einer Nacht

Der Orient aus dem Blickwinkel des Märchens wirkt wie ein zauberhaftes Reich hinter einer Fata Morgana, eine Welt, die wir uns zurecht träumen, weit weg von der Realität, aber gefüllt mit Illusionen. Man sucht sich eine wunderschöne Geschichte und lässt sich zum Träumen inspirieren. Chawa Lilith ließ sich vom iranischen Musiker Hossein Alizadeh verzaubern. Sie tauchte tief ein in dessen arabische Aura und erschien mit Perlen vom Grund der Wunderlampe. Diese Perlen verband die Berliner Songwriterin nun zu ihrem Debütalbum „Persian Prince“. In 13 und einer Geschichte erzählt sie auf der Platte von persischen Prinzen in einem Rosengarten, von wunderschönen Frauen, fliegenden Teppichen, Dschinns, Hexen, Liebe und Magie. Musikalisch hat sie dabei einen Alleingang vollführt. Sie hat Gitarre, Cello, Bass, Gitarre, Perkussion und Synthesizer bedient und auch jedes Lied selbst gesungen. Dazu begleitet ein umfangreiches Booklet mit orientalischen Märchen die CD. Das Album „Persian Prince“ spiegelt die Verzauberung wieder, der Chawa Lilith erlegen ist. Eine Verzauberung, die vielleicht nichts mit Authentizität und der Auseinandersetzung mit der orientalischer Gegenwart zu tun hat, sondern ausgefüllt ist von der Farbenpracht der Fantasie.

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One Response to Chawa Lilith – „Persian Prince“

  1. Chawa Lilith says:

    Was für eine schöne Rezension. Ich freue mich sehr, dass Euch meine Geschichten mit in eine Welt aus Fantasie genommen und auch ein wenig verzaubert haben.

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