Gregg Stewarts Album „Twentysixteen“

Ein Gedenkalbum für Künstler, die 2016 verstorben sind

 

http://www.greggstewartmusic.com/

Manchmal kommt es einem so vor, als würde der Tod gerade eine besonders reiche Ernte einfahren. Meist ist der ausgehende Winter die Zeit, in der sich in den Nachrichten und Netzwerken Meldungen häufen, die das Ableben von einigermaßen oder ganz besonders bekannten Persönlichkeiten verkünden. 2016 war so ein Jahr, in dem sich zahlreiche populäre Künstler, Sportler, Politiker verabschiedeten. Alan Rickman, Rudi Altig, Miriam Pielhau, Umberto Eco, Muhammed Ali, Hans Dietrich Genscher, um jenseits der Musik ein kurzes Gedenken anzustoßen. Berühmten Musikern, die 2016 starben, hat der Songwriter Gregg Stewart aus New Jersey ein Gedenkalbum gewidmet. Es heißt simpel “Twentysixteen”. Vierzehn Coverversionen sind darauf zu hören, alle von Stewart liebevoll ausgewählt und mit einer Zurückhaltung eingespielt, die den Songs der verstorbenen Künstler gerecht wird. Gregg Stewart vermeidet es sorgfältig, seine eigene Person in den Vordergrund zu stellen, ohne dabei Abstriche an der Qualität zu machen. Aufgenommen hat er unter anderen “Raspberry Beret” von Prince, “A Different Corner” von George Michael, “If I could only Fly” des Countrystars Merle Haggard, “I found somebody” von Glenn Frey, “Leaving the Table” von Leonard Cohen und natürlich David Bowies “Starman”, um nur ein paar dieser Highlights dieses Albums anzusprechen, das eine leichte Neigung besitzt, den Hörer in eine melancholische Stimmung zu versetzen. Gregg Stewarts ist mit “Twentysixteen” ein ausgezeichnetes Gedenkalbum an vierzehn Künstler gelungen, die auch nach ihrem Tod 2016 sicher nicht vergessen werden.

© 2018 Karsten Rube für Radio-Skala & Folkworld

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