Corona Hilfe! – Der Solidarische Adventskalender

Der solidarische Adventkalender

Seit Mitte März haben die meisten Künstler in unserem Land faktisch ein Berufsverbot und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Und nun steht ein langer Winter vor der Tür. Was tun?
Der Erfolg des Sang- und Klangfestivals aus diesem Sommer mit über 30.000 Euro gesammelten Spenden macht Mut, etwas ähnliches für den Winter zu versuchen. Ich möchte euch / Sie einladen zu einem Adventskalender besonderer Art: Jeden Tag öffnet sich ein „Türchen“ mit einem deutschsprachigen, traditionellen Weihnachtslied. Die Besucher des Kalenders können dann Geld spenden.

Das Weihnachtsfest steht ja nicht nur für einen Kaufrausch, bei dem die Händler den größten Teil ihres Jahresumsatzes machen. Es ist und war auch immer ein Lichterfest in dunkler Jahreszeit und es erzählt von einer hochschwangeren Frau, die in einem Stall gebären muß, weil sie mit ihrem Mann keine Herberge findet und überall abgewiesen wird. Und schon bald befinden Sie sich auf der Flucht vor einem grausamen Tyrannen. Und doch: Ein neues Leben, Zeichen der Hoffnung. Was für eine großartige Geschichte – und wie aktuell!

Es gibt hunderte Weihnachtslieder allein in deutscher Sprache, religiöse und weltliche Lieder. Manche erzählen die Geschichte von der Geburt im Stall und von den Hirten auf dem Felde, die als erste gratulieren und Hilfe anbieten, andere sind reine Anbetungslieder. Manche Melodien stammen noch aus dem 14. Jahrhundert.

Der Online-Kalender soll insbesondere

  • Spenden für die hiesige darbende Musikszene sammeln
  • traditionelle Weihnachtslieder vorstellen
  • Bekannte und weniger bekannte Künstler und das Publikum zusammenführen

Jeden Tag öffnet sich – wie man das aus traditionellen Adventskalendern kennt – ein Türchen mit einem bekannten oder in Vergessenheit geratenen Weihnachtslied, eingespielt von Musikern und Bands, die derzeit ohne Einkommen darstehen.
Es wird eine virtuelle Spendenbüchse geben. Der grösste Teil geht an die beteiligten Kolleginnen und Kollegen, je 10% gehen an
die „Bremer Suppenengel“ zur Unterstützung von Obdachlosen und die Amadeo-Antonio-Stiftung zur Unterstützung von Projekten gegen Rechtsextremismus und zur Unterstützung der Zivilgesellschaft.

Der solidarische Adventskalender ist zu sehen und zu hören auf:

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